Tropische Wälder und üppige Vegetation, langgezogene Sandstrände und glasklares Wasser. Das karibische Eiland bezaubert durch seine Fülle und landschaftliche Vielfalt.
Martinique befindet sich im Herzen des karibischen Archipels und gehört zur Gruppe der Kleinen Antillen, die auch ?Inseln unter dem Winde? genannt werden. Die Küsten werden im Osten vom Atlantischen Ozean und im Westen vom Karibischen Meer umspült. Auf einer Fläche von knapp tausend Quadratkilometern bietet Martinique zu jeder Jahreszeit kontrastreiche Szenerien und reichlich Gelegenheit für einen abwechslungsreichen Urlaub.
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Passatwinde sorgen für angenehme Kühlung. Der Norden der Insel wird vom 1.397 Meter hohen Montagne Pelée beherrscht, der vor einem Jahrhundert letztmals ausbrach und sich seitdem ruhig verhält. Er ist von einem großflächigen Wald umgeben mit jahrhundertealter Flora und frischen, wilden Bächen, die über riesige Steine hinweg ins Tal rauschen.
Der Süden bietet eine Reihe von langen Stränden und ruhigen Buchten. Kokospalmen, weißer Sand, türkisfarbenes Meer. Wer auf der Suche nach den obligatorischen Postkartenpanoramen ist, wird hier fündig. Freunde des Wassersports versuchen sich hier beim Schnorcheln und Tauchen, Drachensurfen, Kajak fahren, Jetski und vielem mehr.
Hektik kommt dabei nicht auf. Martinique hat sein eigenes Tempo gefunden, ist eher gemächlich denn aufgeregt. Wenn es etwas bunter und belebter wird, dann in der Hauptstadt Fort-de-France, einem charismatischer Ort, das zum Flanieren und Entdecken der Marktbuden einlädt. Gleichfalls einen Besuch wert ist Fort Saint-Louis, ein Städtchen, das sich viel von seinem ursprünglichen Charme bewahrt hat. Und Blumenliebhaber kommen nicht weit von hier in den berühmten Gärten von Balata auf ihre Kosten.
Ohnehin bietet die Insel geradezu rauschhafte Aromen. Gleichsam auf Schritt und Tritt liegen Düfte von Nelken, Zimt, Vanille und Muskat in der Luft. Die Wohlgerüche setzen sich in der Kulinarik Martiniques fort, in der afrikanische, südamerikanische und europäische Einflüsse zu einer ganz besonderen Variante der kreolischen Küche zusammenfinden.
Ein Muss: Colombo, ein Curry mit Ziegen- oder Schweinefleisch. Und anschließend Mandelpudding als Dessert und alten Rum zum krönenden Finale.
(ecada/Paul Balthasar)